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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Hl. Remigius in Kusel gehören.

Außenansicht der Kirche St. Pirminius Glan-Münchweiler

Glan-Münchweiler

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Nanzdietschweiler

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Rammelsbach

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Kirche Maria Lichtmeß Ansicht vom Hof des Maximilian-Kolbe-Hauses

Reichenbach-Steegen

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Remigiusberg

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Dienstag, 25. Juni 2019

Zusammen wachsen, weiter denken

ZUSAMMEN WACHSEN. WEITER DENKEN. So lautet das Leitwort zu den Wahlen.

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

 

wie in den vergangenen Ausgaben des Remigiusboten schon angekündigt werden im November die Pfarrgremienwahlen im Bistum Speyer und damit auch in unserer Pfarrei Hl. Remigius durchgeführt. Kaum liegen die Europa-Wahlen und die Kommunalwahlen einige Wochen zurück, sind wir jetzt aufgefordert unsere Stimme im Herbst bei den Wahlen zu den kirchlichen Parlamenten abzugeben und damit die Zusammensetzung der unterschiedlichen Gremien der Pfarrei neu zu bestimmen. Auf Ebene der Pfarrei gilt es den Pfarreirat und den Verwaltungsrat, auf Ebene der Gemeinden die Gemeindeausschüsse zu wählen.

ZUSAMMEN WACHSEN. WEITER DENKEN. So lautet das Leitwort zu den Wahlen.

In den vergangenen fast 4 Jahren sind wir schon unterschiedliche Schritte im Zusammen Wachsen unserer sieben Gemeinden gegangen. Äußeres Zeichen zum Start der neu gegründeten Pfarrei Heiliger Remigius Kusel war der Gründungsgottesdienst am Sonntag, 16. Januar, 2016. Seither ist insbesondere das gemeinsame jährliche Patronatsfest Ende September sichtbares Zeichen dieses Werdeganges. Mehr noch aber sind es die vielen unterschiedlichen Veranstaltungen, die über das Jahr hinweg an unterschiedlichen Orten unserer Pfarrei angeboten und von vielen Gläubigen besucht und bereichert werden. Sie zeigen, dass das wahrhaft biblische Motiv des Sich-auf-den Weg-Machens in unserer großflächigen Pfarrei mit ihren über 60 Ortschaften doch auch gelebt wird. Vielleicht konnten manche mit uns die Erfahrung teilen, dass durch gemeinsames Tun manches erst möglich wird was in einer einzelnen Gemeinde nicht mehr oder nicht stattgefunden hätte.

Beispiele solcher Gelegenheiten aus den zurückliegenden Jahren sind:

·       Gemeinsame Gottesdienste für mehrere Gemeinden zu bestimmten Anlässen wie z. B. Fronleichnam oder zum ersten Mal im letzten Jahr das gemeinsame Requiem für die Verstorbenen der Pfarrei an Allerseelen

·       Gottesdienst am Neujahrstag mit Neujahrsempfang für alle

·       Emmausgang an Ostermontag

·       Gemeinsame Vorbereitungstage für die Kokis

·       Die Gesprächs- und Informationsabende verschiedener Sachausschüsse zu Themen wie „Islam in Deutschland“, „Übergang vom Leben zum Tod“, „Was macht gute Entscheidungen am Lebensende im Krankenhaus aus“ oder „Christliche Patientenvorsorge“

·       Die politische Bildungsfahrt nach Berlin im Juni 2016, zu der die Mitglieder der verschiedenen Räte eingeladen waren.

·       Die Pfarreiwallfahrt zum Hl. Wendelin im Oktober 2017

·       Die Pfarreiausflüge in beiden letzten Jahren nach Bad Homburg (2017) und zum Kloster Eibingen (2018)

·       Die im Jahr 2017 von Katja und Sebastian Lebek gegründeten „Remigiusspatzen“

·       Die Zusammenarbeit unserer Kirchenchöre bei verschiedenen Gottesdiensten

Die Liste ist sicher nicht vollständig, dennoch zeigt sie, dass das Zusammen Wachsen durchaus als Bereicherung für das pastorale Leben der ehemals sieben eigenständigen Pfarreien angesehen werden darf. So sind neue Kontakte nicht nur über die Gremienarbeit geknüpft worden, sondern vielmehr aus dem gemeinsamen Erleben, Dabeisein, Mitfeiern bei unterschiedlichsten Anlässen.

Der zweite Teil des Wahlslogans „Weiter denken“ verweist dabei mehr auf die Zukunft unserer Gemeinden und damit unserer Pfarrei. Zum einen heißt es sich in den verschiedensten Gremien, Ausschüssen und Kreisen die Frage zu stellen wie es weitergehen kann, zum anderen aber auch den Blick zu weiten über die eigenen Bedürfnisse, Interessen einzelner Gruppen und Gremien hinaus. Beides ist nicht nur Aufgabe für die neu zu wählenden Gremien, sondern für jeden Einzelnen, jede Einzelne in unseren Gemeinden. Bei allen Überlegungen die dazu angestellt werden, sollte bedacht werden, welchen eigenen geistlichen, christlichen Reichtum jede Gemeinde für sich pflegen kann sowie Möglichkeiten für gemeinsame Schritte mit anderen Gemeinden oder in der gesamten Pfarrei zu gehen um für alle ein größeres, lebendiges christliches Leben anzubieten.

Kirche ist dort lebendig wo der Glaube gelebt wird, dies geschieht im ganz persönlichen Bereich aber auch in Gemeinschaft. Wie dieses gemeinschaftliche kirchliche Leben gestaltet werden kann, ist Aufgabe für die zu wählenden Frauen und Männer in den unterschiedlichen Räten. Wie bei den Kommunalwahlen auch braucht es dazu Menschen, die zur Mitarbeit in den Gremien bereit sind und sich als Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl stellen.

Zu Wahlen verweisen wir an dieser Stelle auch auf die Information, die Frau Kuhn als Vorsitzende des Pfarreirates immer wieder in den Remigiusboten einfließen lässt.

Wir vom Pastoralteam ermutigen alle, die für sich eine Kandidatur ins Auge fassen, sich dazu bereit zu erklären um mit uns gemeinsam das kirchliche Leben in unseren Gemeinden zu gestalten.

 

An dieser Stelle dürfen wir uns bei allen, die in den letzten Jahren in verschiedenen Gremien, Ausschüssen oder in ihren Gemeinden mitgearbeitet haben auf das Herzlichste bedanken für ihr Mit-Denken, Mit-Reden und Mit-Tun. Nur so war und ist der gelebte christliche Reichtum in unserer Pfarrei möglich geworden.

 

Im Namen aller vom Seelsorgeteam

Roland Spiegel, Pfr.                 Kazimierz Cwierz, Pfr.             Rudolf schlenkrich, Dekan

Katja Kirsch, Pastoralreferentin                     Michael Huber, Gemeindereferent

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